Stress in der Schwangerschaft

Stress führt zu einer Erhöhung von Adrenalin und Noradrenalin im Blut. Diese Hormone wirken gefäßverengend und hemmen die Ausschüttung wichtiger  Schwangerschaftshormone,  wie zum Beispiel Oxytocin und Progesteron.
Oxytocin sorgt dafür, dass Kortisol schneller abgebaut wird und somit für eine entspannte Mutter. Während der Geburt löst es die Wehentätigkeit aus und führt während der Stillperiode zum Einschießen der Milch. Weiters ist es verantwortlich für die Mutter-Kind-Bindung.
Das Hormon Progesteron entspannt die glatte Muskulatur. Dies wirkt einer Früh-oder Frühgeburt entgegen. Es entspannt auch die Muskulatur des Beckenbodens und ermöglicht so eine natürliche Entbindung.

 

 

 

Auswirkungen von Stress auf die Mutter

  • Unterversorgung der Plazenta durch Gefäßverengung
  • Erhöhte Gefahr einer Fehl-oder Frühgeburt
  • Geringere Ausschüttung von Oxytocin und verminderte Entwicklung des Mutterinstinktes
  • Erhöhter Blutdruck
  • Stärkere Schmerzen während der Geburt

Auswirkungen von Stress auf das Kind

Kinder gestresster Mütter haben ein geringeres Geburtsgewicht und leiden häufiger unter Asthma und Neurodermitis.


Nun kann eine werdende Mutter nicht einfach alle belastenden Tätigkeiten sein lassen: Die Arbeit geht weiter, ein schon vorhandenes Kind will versorgt werden. Doch ist es erwiesen, dass Stress besser verträglich ist, wenn es ausreichend Ruhephasen zwischen den belastenden Zeiten gibt. Schaffen Sie sich Inseln der Ruhe und lassen Sie uns eine davon sein.