Ablauf einer Schwangerschaftsmassage

Zu Beginn jeder Erstbehandlung führe ich mit Ihnen ein Gespräch, in dem ich mir alle notwendigen Informationen über Sie und Ihre Schwangerschaft einhole, um Ihnen eine optimale Behandlung zukommen zu lassen.

 

Etwaige Kontraindikationen werden nochmals ausgeschlossen, und ich mache mir ein Bild von Ihren Beschwerden, um die Behandlung darauf abstimmen zu können. Bei jeder weiteren Behandlung folgt ein kurzes „Update“.

Viele Ihrer Schwangerschaftsbeschwerden können erheblich gelindert werden, ohne dass irgendein Risiko für Sie oder Ihr Kind besteht.

Behandelt wird der ganze Körper. Je nach Körperregion und Beschwerdebild kommen Massage- oder Lymphgriffe zur Anwendung. Aus Gründen des Respekts und der Intimität dieser sensiblen Zone schließe ich den Bauch nicht automatisch in die Behandlung mit ein. Wenn Sie dies dennoch wünschen, sprechen Sie mich bitte an. Aus gesundheitlicher Sicht spricht absolut nichts dagegen. Ihr Baby  - und auch Ihre Haut – werden sich ganz bestimmt freuen.

 

In den ersten Monaten einer Schwangerschaft spricht nichts gegen eine Behandlung in Bauchlage. Noch bevor der Bauch ein Problem wäre, stört das Spannungsgefühl in den Brüsten und macht somit die Bauchlage sehr unangenehm. Daher wird die Schwangerschaftsmassage fast immer in Seitenlage ausgeführt.

 

Dabei ist nicht nur die Bequemlichkeit ein wichtiger Faktor. Durch die in der Schwangerschaft ausgeschütteten Hormone wird das Gewebe des Körpers flexibler, damit verliert der gesamte Bandapparat und mit ihm die Gelenke an Stabilität. Dies macht eine sichere und stabile Lagerung der schwangeren Frau so wichtig. Um eine solche gewährleisten zu können, verwende ich ein spezielles Lagerungssystem bestehend aus mehreren Pölstern. Nacken, Brust, Bauch, Lendenwirbelsäule, Becken und auch Sprunggelenk werden damit bestens unterstützt.

In der Behandlung einer schwangeren Frau muss nichts fehlen - wenn man weiß, was man tut.

Susanne Lauf